Gelungener Pfingstausflug der "Alt-Traktoren-Freunde Thüringen" zum Brocken

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Trotz großer Hitze begann am 06.06.2014 unsere lang geplante Pfingst-Brockentour.


In der ersten Etappe führte uns diese nach Hohenfelden auf den Campingplatz. Durch eine wohl der schönsten Gegenden unserer Region ging es über Herschdorf, Hütten, Zeutsch, bis nach Engerda, wo wir in der Fa. LUGE eine Pause einlegten und dort mit Kaffee bewirtet worden sind. Weiter über Großkochberg nach Teichel. Von dort aus über Haufeld, Rittersdorf nach Kranichfeld um auf den Campingplatz unsere erste Etappe zu beenden. 47km plus Anfahrt nach Pößneck.


Die zweite Etappe war der sogenannte Härtetest von ca. 100km von Campingplatz Hohenfelden nach Sundhausen wo wir vom Lanz-Bulldog-Club Südharz e.V. herzlichst begrüßt wurden. Diese Etappe ging an Erfurt vorbei über Vieselbach, Udestedt, Eckstedt, Schloßvippach, Leubingen über Wirtschaftswege aus dem letzten Jahrtausend nach Riethgen und Kindsbrück zum tanken.

Unser Porsche junior brauchte bis dahin nur 6 Liter Diesel. Nach einer Pause setzten wir unsere Tour nach Sundhausen fort. Diese verlief über Göllingen, Habelbich, Berka, Sondershausen, Groß-und Klein-furra, Hain nach Sundhausen ins Clubgelände vom Lanz-Bulldog-Club Südharz e.V. wo auch Duschen und Toiletten zur Verfügung standen. Nach einen Tag von viel zu heißen über 35°C, waren die Duschen sehr begehrt. Bei Roster und Rostbrätl klang der Tag aus und es gab viel zu erzählen.


Am nächsten Tag gegen 9.30 Uhr ging es in die letzte Etappe zum Brocken die uns bis nach Drei Annen Hohne führte, 59 km. Durch Nordhausen auf der B4 nach Ilfeld weiter auf der B4 nach Rothesütte. Auf diesm Weg lagen viele Baustellen, die durch das große Unwetter verursacht waren. Das verlangte vom Führungsfahrzeug höchste Konzentration und Aufmerksamkeit damit der Tross nicht zu sehr zerrissen wird. Es war Pfingsten und alle Motorradfahrer und Fahrradfahrer mussten unterwegs sein. In vielen Passagen war es gefährlich, da jeder Traktor noch einen Wohnanhänger mitführte. Doch Dank der Aufmerksamkeit der Traktoristen kam es zu keinen Zwischenfall.

Es ging weiter über Benneckenstein, Sorge, Elend, Schierke trafen wir auf den Parkplatz in Drei Annen Hohne ein, welcher natürlich überfüllt war. Nachdem wir uns häuslich eigerichtet haben, aßen wir Erbsensuppe.

Am Abend gab es noch Steinpilze mit Spagetti zubereitet von Herrn Lautenbacher unterstützt von Frau Bähr und Frau Hampl welche auch Erdbeertorte zum Kaffee mitbrachte. Zu uns war noch Herr Roth mit der Clubfahne gekommen.


Am Pfingstmontag ging es mit der Brockenbahn zum Brocken hinauf - leider durften wir nicht mit den Traktoren auffahren. Auf dem Brocken nahmen wir Aufstellung zum Gruppenfoto und Trompeter. Nach einer kurzen Pause war die Talfahrt angesagt. Wir wollten noch nach Sundhausen zurück.

Grund war: auf diesen Parkplatz standen keine Toiletten und keine Abfallbehälter, aber etliche Säulen für Parkgebühren. Müll lag herum, Trettminen rund um den Parkplatz da die Toilette im Bahnhof erst 9:20 Uhr geöffnet wurde, Gras wuchs über die Sitzgelegenheiten und Pampers wurden am leerstehenden Gebäude entsorgt...

Deshalb hieß es vorwärts - wir fahren zurück. So ging es über die Rappodetalsperre und Hasselfeld zurück nach Sundhausen mit einem Abstecher zum Clubvorsitzenden Rolf Bennkstein. In Sundhausen erst einmal duschen danach mexikanisch essen und viel erzählen. In der Nacht kurzes Gewitter, aber ich habe geschlafen wie ein Stein.


Am nächsten Morgen Frühstück und danach bei guten Wetter zurück nach Hohenfelden. Dabei in Sondershausen in einen kurzen Regenschauer gekommen. An sonst hielt das Wetter bis Hohenfelden. Beim Abendbrot gab es noch mehr zu erzählen, wir waren nun schon 5 Tage unterwegs um genug Eindrücke und kleine Erlebnisse sammeln zu können.


Am Mittwoch den 11.06. fuhren wir über Krannichfeld, Teichel, Zeutsch, Orlamünde und Hummelshein weiter nach Neustadt. Dort im Buteilepark zum letzten Foto aufgestellt, um nach einen guten Mittagessen den Heimathafen anzusteuern.


Fazit:

Das Tempo wurde vom langsamsten Traktor angegeben und betrug ca. 17 km/h. So konnten wir mit allen Traktoren einigermaßen heil ankommen. Allen Teilnehmern meine Hochachtung.Vor allem mit 73 und 70 Jahren alle Achtung, wo die Traktoren gerade einmal 1 Jahr älter sind.

Eigentlich sollte jeder einmal so eine Tour machen, gerade in einen Verein schweißt so etwas zusammen, man lernt sich noch besser kennen egal mit welchem Transportmittel.

Ich möchte auch noch die Gelegenheit nutzen mich und im Namen aller Teilnehmer bei meiner Frau Karin Bähr zu bedanken, für ihre Arbeit, damit es uns gut ging (Kaffee kochen, Frühstück und Abendbrot herrichten, abwaschen uvm.)



Reiner Bähr

Unsere Partner

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